Mai – nicht nur das Jahr in Aufbruchstimmung…!

Und kaum ist Mai, ist der Frühling auch schon bald vorbei, denn jetzt blüht ja alles im Zeitraffer und es stehen uns HOFFENTLICH heiße Sommertage bevor.
Hier im Blog ist der Mai noch kürzer als normal, mein Blogmai, beginnt heute am 4.5., nicht am 1.5.
Das liegt natürlich daran, dass mir die Zeit davon läuft, kaum ist der Arbeitsplan für den Tag oder die Woche erstellt, ist er/sie schon wieder vorbei.
Die Älteren unter Ihnen wissen ja, dass komischerweise die Zeit immer schneller läuft, je älter wir werden, Weihnachten wiederholt sich gefühlt alle 3 Monate …, aber seit Einstein wissen wir ja – Zeit ist relativ, je nachdem wo in der Sphäre wir uns befinden –

Nachdem ich mich schon im Monatstipp über gesundheitliche Themen rund ums Tier auslasse, möchte ich heute mal etwas anders thematisieren, etwas was nichts mit meinem Beruf zu tun hat.
Vielleicht lassen Sie sich auch gerne überraschen, lesen gerne mal etwas Anderes, so wie auch ich mich gerne überraschen lasse, wenn ich lesend etwas entdecke, womit ich an der entsprechenden Stelle nicht gerechnet habe.

Vielleicht hat ja irgendjemand sogar Lust, mich auf meinen Gedankenwegen zu begleiten, vielleicht hat der Eine oder Andere ebenfalls etwas mitzuteilen, was mein heutiges Thema betrifft, also diesmal nichts über Tiermedizin.

Wann haben Sie das letzte Mal in Ihrem Leben etwas völlig Neues gedacht, etwas was Sie während Ihres ganzen bisherigen Lebens noch NIE gedacht haben?

Normalerweise befindet man sich irgendwo auf seinem Weg vom Kind zum Erwachsenen, wenn man Dinge denkt, die man vorher noch nicht gedacht hatte, das ist die Zeit der „Eroberung der Welt“, was die Qualität der Jugend ausmacht.
Später lernt man meist nur noch dazu, baut auf Bekanntem auf, Wissen wird vertieft, erweitert, bleibt aber stets in Bezug zu dem, was man irgendwann gelernt hat.
Ganz selten passieren dann völlig neue, bisher nie gekannte Dinge.

Am ehesten ist das, was ich meine vielleicht nachzuvollziehen, wenn man an eine Reise denkt, die uns in eine völlig fremde Kultur führt, in ein Land, wo völlig andere Denkstrukturen herrschen, die wir nicht kennen und nicht durchdringen, nicht verstehen können, weil wir nicht mit ihnen aufgewachsen sind. Denken Sie z.B. an eine Reise in ein asiatisches Land.
Eine Reise in ein anderes Gedankenland, eine Reise im Kopf, habe ich vor ca. 2 Monaten begonnen, denn angekommen bin ich noch nicht, ich bin noch unterwegs, unterwegs auf mir bis dahin völlig neuen Denkpfaden….

Ich lese zum ‚weißnichtwievielten Mal‘, vor und zurück, von hinten nach vorn und von vorne nach hinten und dann wieder mittendrin in einem Buch einer zeitgenössischen Philosophin, im „Der Quantensprung des Denkens“.
Dieses Buch hat dazu geführt, dass all meine Gedanken, alle Überlegungen, denen man im Laufe eines Tages so nachhängt, eine völlig andere Bedeutung bekommen haben als zuvor.

In den letzten 35 Jahren hat mich wissensmäßig nichts derart umgehauen, wie diese Denkansätze, die einen Zusammenhang herstellen, zwischen Quantentheorie und unseren existenziellen Fragen :
„was sind wir, woher kommen wir, wohin gehen wir?“

Der Titel des Buches hätte nicht treffender formuliert werden können!
Was ist Materie? Was ist Energie? Existieren wir durch uns selbst, oder existieren wir nur dadurch, dass wir uns dabei beobachten…?
Fragen über Fragen!
Unser gesamtes bisheriges Weltbild, auf Newtonschem Wissen basierend, wird jäh vom Sockel gestürzt und neu aufgebaut, und die Bausteine ist das Wissen, das schon seit 80 Jahren existiert.
Es basiert auf Erkenntnissen zu den Wechselwirkungen von Materie und Energie, physikalische Erkenntnisse, an denen wir nicht vorbeikommen.
Diese Denkansätze, aus physikalischem Verständnis entwickelt, bemühen weder esoterische Phrasen, noch Glaubensstreitfragen und sind doch eng mit reliösem Denken verwoben.
Das ist so unglaublich spannend, weil eben keine fertigen Antworten, sondern Denkanstöße geboten werden.
Alles ist möglich, nur Eines nicht: danach zu dem alten Weltbild zurückzukehren.

Ich bin ein wissenschaftlich orienter Mensch (auch wenn -man höre und staune – meine physikalischen schulischen Leistungen nie zu mehr als einer Vier gereicht haben), ich kann nicht anders, mir fehlt der Glaube an Dinge, die man mir nicht wissenschaftlich erklären kann.
Und trotzdem habe ich – wie sicher die meisten von uns – stets gespürt, dass da ausser mathematischen und physikalischen Gesetzmäßigkeiten noch viel mehr ist, was unser Leben prägt und bewegt und mit nur rationalem Denken nicht erklärbar ist.

Im diesem wissenschaftlichen Kontext von Quantenphysik und Philosophie, wie ihn mir Natalie Knapp mit ihrem Buch näher gebracht hat, habe ich Erklärungen für meine persönlichen existentiellen Fragen gefunden, bzw. den Denkansatz entdeckt, welcher nun als mein „tool“, meine Fragen neu durchdringt, sie neu sichtet.

Ich finde das Leben spannend, liebe meinen Beruf und darf nun, mit Beginn meines 7.Lebenjahrzehnts nocheinmal völlig neue Erfahrungen machen, die zu diesem Zeitpunkt meines Lebens gerade richtig kommen.

Wer kennt das Buch? Wem gehts wie mir? Wer hat Lust sich daszu zu äußern?

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