April April April…. (früher, heftiger, länger…)

mein gestriger Beitrag war entsprechend des 1. Aprils eher ein NARRATIV

Rätseln Sie nun, was das wieder soll ? Ich selbst frage mich das seit Wochen! Kaum ein Beitrag in Presse, Radio und Fernsehen, der nicht ohne diesen Begriff auskommen würde, ein momentanes Modewort, meist vollkommen falsch aufgeladen..…., aber lassen wir das. Der 1. April, die Zeit zum Scherzen ist vorbei, wenden wir uns der juckenden Probleme zu!

(Und auch das mit dem Duzen muss ich mir überlegen, ist irgendwie nicht so mein Ding, es fehlt der IHNEN gebührende Individualabstand, zumindest empfinde ich dies so, wenn ich geduzt werde. Bin eben 66 und nicht 22 oder 33 – Gottseidank (wie toll das Rentenalter ist – selbst wenn man noch arbeitet – erzähl ich auf dieser Seite auch mal in naher Zukunft))

Im Monatstipp April bin ich ja drauf eingegangen, wie sich Beginn u. Ende der Pollensaison im Laufe des Klimawandels verschoben haben, hier einige knallharte Fakten (entnommen der SZ vom 4.3. (Quelle siehe auch letzter Beitrag auf dieser Seite) :

Im Februar diesen Jahres waren Spitzenwerte von 1000 Pollen pro Kubikmeter Luft gemessen worden, das sind 100 x mehr, als die Menge, bei der Beschwerden auftreten können, was nämlich schon bei 10 Pollen der Fall sein kann. Schon bei 100 Pollen pro Kubikmeter wird von einer starken Belastung gesprochen.

In genau diesen Zeitraum (Februar) fiel die beginnende Blüte (Vorblüte) von Birke, Erle, Esche, Hasel sowie von Gräsern, Kräutern und Getreide, nicht zu vergessen den Ambrosius, der als extrem stark allergen zu bewerten ist.

Es sind nun ja nicht die Pollen selbst, die uns niesen und schnupfen und unsere Tiere sich kratzen lassen, es ist – wie bei Allergenen immer – ein Eiweiß in den Pollen, das in seiner allergenen Potenz unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann.

Von den Birkenpollen wissen wir, dass deren Allergen (Protein, Eiweiß)verwandt ist mit den Allergenen, die im Pollen von Erle und Hasel vorkommen – man spricht da von einer Kreuzreaktion – und wer auf Hasel oder/und Erle allergisch reagiert, wird dies auch bei der Birke tun. Das Protein im Birkenpollen scheint also eine Art Mutter der Pollenallergene zu sein.

Auch wenn die Birke ev. garnicht so sehr im Vordergrund steht, wie es dieses Jahr der Fall sein könnte – die Blüte der Birke unterliegt einem gewissen zeitlichen Rhythmus, sie hat „Mastjahre“ in denen sie besonders stark blüht, oder ihre Pollen besonders stark allergen wirken. Dies geschieht alle 2 Jahre – (fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker…), oder fragen Sie den Botaniker oder Google warum…, ich müßte das ebenso machen, zumindest) -, das letzte Mal war dies 2018, also ist erst im nächsten Jahr wieder mit einem Mastjahr zu rechnen.

(morgen mehr….)

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